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Neues aus dem ecopark

Studie zur Wirkung von Ansiedlungen: 'Der ecopark ist ein Erfolgsmodell'

Zufriedene Gesichter: Eine aktuelle Studie weist den ecopark als Erfolgsmodell aus. Das Foto am Kreisel zeigt (von links) die Bürgermeister Neidhard Varnhorn (Cloppenburg), Marcus Brinkmann (Cappeln), Michael Fischer (Emstek), Landrat Johann Wimberg und Gutachter Markus Wessel sowie Petra Lampe und Uwe Haring aus der ecopark-Geschäftsstelle.

„Investitionen in den ecopark rechnen sich eindeutig“, erklärt Markus Wessel. „Der ecopark ist ein Erfolgsmodell.“ So fasst der Geschäftsführer der Dortmunder Beratungsgruppe ExperConsult das Ergebnis seiner Untersuchung zusammen. „Der ecopark leistet einen erheblichen Beitrag zur Stärkung der Wirtschaftskraft im Landkreis Cloppenburg und darüber hinaus.“

Diese Zusammenfassung basiert auf Zahlen, die ExperConsult ausgewertet hat. Seit 2002 haben demnach 60 Unternehmen im ecopark gebaut und insgesamt 131,6 Mill. Euro investiert. Auch die Gemeinden Emstek und Cappeln sowie die Stadt Cloppenburg und der Landkreis Cloppenburg als Mitglieder des Zweckverbands ecopark haben sich die Entwicklung des 300 ha großen Gewerbe- und Industriegebiets bislang zusammen 39,2 Mill. Euro kosten lassen.

Mit den noch 2026 beginnenden Ansiedlungen sind im ecopark gut 2600 Arbeitsplätze entstanden. Durch Effekte wie die Vergabe von Aufträgen oder durch den Konsum der Beschäftigten kommen Wessels Berechnungen zufolge rechnerisch weitere 680 Arbeitsplätze außerhalb des ecoparks hinzu. „Der Gesamteffekt macht fast 3300 Arbeitsplätze aus“, erläutert der Diplom-Ingenieur für Raumplanung. „Das sind 4,4 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Landkreis Cloppenburg.“

Bei seiner Präsentation der Analyse vor den politischen Gremien des Zweckverbands ecopark verwies Markus Wessel auch auf erhebliche Steuereinnahmen von 9,7 Mill. Euro durch die knapp 3300 Arbeitsplätze – zusätzlich zu den Einnahmen aus Gewerbesteuer, die auf Emstek, Cappeln und Cloppenburg verteilt werden. „Der ecopark trägt dank der Unternehmen und der Beschäftigten zur Stärkung der kommunalen Haushalte bei.“

Die Mitglieder der politischen ecopark-Gremien zeigten sich nach der Präsentation zufrieden. Als Vorsitzender des Verbandsausschusses sagte Landrat Johann Wimberg: „Die Zahlen belegen, dass die Entscheidung Ende der 90er Jahre richtig und genau passend für unsere Region war, interkommunal und somit gemeinsam dieses große Gebiet zu entwickeln.“ Der Emsteker Bürgermeister Michael Fischer ist Vorsitzender der Verbandsversammlung und unterstrich die Bedeutung der Arbeitsplätze: „Wichtig ist die Vielfalt der Jobs durch die vielen Branchen – und das auf Positionen vom Helfer bis zur Chefin.“

Petra Lampe arbeitet seit fast 25 Jahren in der ecopark-Geschäftsstelle: „Schon damals war klar, dass es zunächst Geduld und hohe Investitionen in eine zukunftsorientierte Infrastruktur braucht. Die Studie bestätigt nun objektiv, dass die Ziele und der Weg richtig waren und sind.“ Beim Blick nach vorn verwies ecopark-Geschäftsführer Uwe Haring auf die nächsten Ansiedlungen an der ecopark-Allee: „Dort baut auf 16.000 qm ein Betrieb aus der Metallbranche, weiter im Westen starten im Sommer die Arbeiten für ein Logistik-Vorhaben auf fast 60.000 qm.“

Das Interesse an Grundstücken im ecopark ist laut Uwe Haring ungebrochen. Die meisten Anfragen und Ansiedlungen kommen demnach aus dem Umkreis von 50 Kilometern, aber auch aus Schleswig-Holstein oder aus Ostwestfalen. Und: Ein Zehntel der Unternehmen im ecopark hat Gesellschafter oder seinen Hauptsitz in den Niederlanden. Grund genug für die ecopark-Verantwortlichen, weiterhin den vierstreifigen Ausbau der E 233 zur fordern.

Gerade der jeweilige Mix an Herkunft, Branchen und Größe der Firmen stärke den ecopark und die Region, sagte Studienautor Markus Wessel. Sein persönliches Fazit adressierte er an die heutigen und an früher aktive Politiker: „Gut, dass Sie es gemacht haben und es konsequent verfolgen.“

Artikel eingefügt am 20.05.2026

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